Volle, ununterbrochene 39 Jahre im Licht. Das bedeutet, nächstes Jahr gibt es ein großes Jubiläum: 40 Jahre, 1986 – 2026, von Glüh- und Leuchtstofflampe bis LED, von Fax zu Windows 11, von UEG bis Lichtagentur. Die Lichtjahre von Jürgen Meissner – ein kleines Interview zwischen Vater und Tochter.
Steckbrief
- Name: Jürgen Meissner
- Hobbys: Würzburg Baskets (Gesellschafter) und 911 (964)
- Bekannt für: Gute Laune
- Lieblingsbuch: Eine Billion Dollar von Andreas Eschbach
- Lieblingsfilm: Die nackte Kanone
Hallo Papa, sag mal warum eigentlich gerade Licht? – Wie kamst du zu dieser Branche?
Hallo Lisa, ganz einfach: damals 1981 nach circa 50 abgeschickten Bewerbungen, wie damals so üblich in den Babyboomer-Jahrgängen, bekam ich eine Zusage von einem Elektrogroßhandel. Dort begann ich dann eine Ausbildung zum Groß-und Außenhandelskaufmann. Nach der Bundeswehr (Wehrdienst) durfte ich mich mit dem damals neuen Thema „Leistungsverzeichnisse“ beschäftigen. Ich habe dann schnell den Schwerpunkt auf Licht und Leuchten gelegt.
Was waren deine bisherigen Stationen?
Angefangen hat alles mit meiner Ausbildung in der UEG von 1981 bis 1985. Dann ging es erst einmal, wie schon gesagt, von 1985 bis 1986 zum Wehrdienst. Nach dieser Unterbrechung war ich dann weiterhin von 1986 bis 1989 bei der UEG Würzburg im Projektbüro tätig. Darauf folgte dann der Wechsel zur Lichtzentrale. Dort war ich von 1989 bis 2000 beschäftigt und hatte die Prokura inne. Im Jahr 2000 gründete ich die Firma Lichtbasis, wo ich bis 2016 als geschäftsführender Gesellschafter arbeitete. Von 2017 an als Mitgründer und bis heute als strategischer Berater arbeite ich bei der Lichtagentur in Würzburg.
Gibt es Besonderheiten, Kuriositäten oder Überraschungen, die dir in fast 40 Jahren im Licht in Erinnerung geblieben sind?
Ja, zum Beispiel als ich einmal für das Projekt rund um den Neubau der Eisfabrik Schöller in Istanbul für ein zweistündiges Meeting extra nach Istanbul geflogen bin. Ich bin hingeflogen und danach auf direktem Weg zurückgeflogen um weiterzuarbeiten. Dann war auch nicht zuletzt die Gründung der Lichtbasis im Jahr 2000 mit einigen Hindernissen und Hürden verbunden und wirklich kurios. Von Privatdetektiven bis Anwälten war hier alles dabei. Aber natürlich war die Gründung der Lichtagentur auch eine Besonderheit für mich, denn sie hat gezeigt, dass man mit den richtigen Menschen und Partnern jederzeit mit Vertrauen und Herzblut durchstarten kann.
Wenn wir gerade schon dabei sind: Was war dir bei deinem beruflichen Werdegang immer wichtig?
Auf diese drei Eigenschaften lege ich ganz besonderen Wert: Kontinuität, Fairness und Teamgeist.
Einen Blick in die Zukunft? What’s next? Was wünscht du dir?
Ich freue mich auf alles was da kommt und auf mehr Zeit für mich selbst. Ich möchte mich ganz herzlich bei allen Kollegen, Geschäftspartnern und Kunden bedanken, die mich auf meinem bisherigen Arbeitsweg begleitet haben. Ganz besonders bei meiner lieben Frau und Tochter, ohne die alles nicht möglich gewesen wäre.
Danke dir für das Interview Papa und die lieben Worte zum Schluss … jetzt wieder an die Arbeit!
